Förderung zur Sanierung von Innen-/ Hallenbeleuchtung in kommunalen Gebäuden

Für die kurzfristige Einsparung von Energie zur nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen fördert der Projektträger Jülich im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom 15.09.2014“ der Bundesregierung die Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung.

Die Sanierung ist förderfähig, wenn durch den Ersatz des bestehenden Beleuchtungssystems durch hocheffiziente LED-Leuchten mit nutzungsgerechter Steuer- und Regelungstechnik ein CO2- Einsparpotenzial von mindestens 50 % besteht. Antragsberechtigt sind Kommunen oder kommunale Zusammenschlüsse, Unternehmen und Betriebe in kommunaler Trägerschaft, öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Träger von Schulen, Kindertagesstätten und Hochschulen, Religionsgemeinschaften mit Köperschaftsstatus sowie kulturelle Einrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen.

Die Förderung deckt die Beschaffung und Montage des neuen Beleuchtungssystems sowie die Demontage und Entsorgung des bestehenden Systems ab. Die Gesamtausgaben müssen mindestens 16.667 € betragen. Die Höhe der Zuwendung mindestens 5.000 €. Damit die Beträge erreicht werden, können beide Systeme in einem Antrag kombiniert werden.

Die Antragstellung geschieht elektronisch über das Förderportal des Bundes (https://foerderportal.bund.de/easyonline/). Weitere Unterlagen wie das Excel-Berechnungsformular können  über die Website vom Projektträger Jülich (www.ptj.de) geladen werden. Die die Antragfristen befinden sich zwischen dem 1. Januar  und 31. März der Kalenderjahre 2015 und 2016.

 

Förderung Energieberatung

Die Förderung der Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dient der Identifizierung von Einsparpotentialen im eigenen Unternehmen und deren Realisierung.

Förderart:          Zuschuss

Antragsstelle:    Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Antragsberechtig sind dabei KMUs sowie freiberuflich Tätige mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, die weniger als 250 Beschäftigte oder ein Jahresumsatz nicht größer als 50 Millionen Euro bzw. eine Jahresbilanzsumme kleiner 43 Mio. Euro aufweisen.

Die Höhe der Zuwendung beträgt 80 % der förderfähigen Beratungskosten. Zusätzlich kann hiermit auch die genommene Umsetzungsberatung gefördert werden. Die maximale Förder-summe beträgt 8.000 EUR.

Voraussetzung für die Förderung sind dabei jährliche Energiekosten von > 10.000 EUR.

 

Weitere Informationen finden Sie hier zum Download.